Scheidl

Stand vom 27.02.2021
Scheidl

Bin seit 2007 dabei. Wieder eingestiegen wurde im August 2004 mit einer gebrauchten VFR800FI (RC46B) mit, wenn ich mich recht erinnere, knapp 28000km auf der Uhr.

Ende Mai 2010 Aufstieg in die Literklasse und seitdem stolzer und meist zufriedener Besitzer und Fahrer einer CB1000R (SC60). Ende September 2017 wurde die Honda nach knapp über 68000km gegen eine nagelneu BMW R1200RS eingetauscht.

Das Einzige, was mich am Motorradfahren manchmal stört, ist die Tatsache, das es ziemlich leicht ist, an der Natur vorbei zu fahren, anstatt anzuhalten und mal alle Fünfe grad sein zu lassen...

Saisonstart 2013

aktualisiert von Scheidl am 28.02.2013 Direktlink

HaaHaa, sagte Nelson! Ab morgen kann wieder gefahren werden. Frisch vor dem Start ist noch schnell die Kupplungsflüssigkeit und die Bremsflüssigkeit gewechselt worden (ist eh die gleiche Lurke). Aber diesmal komplett in Handarbeit.

Denn Entlüftungsventile von Stahlbus machen es jedem leicht, das selbst zu erledigen. Die kosten zwar am Anfang etwas, aber spätestens nach dem ersten Wechsel zu Hause ist das Geld wieder rein – und man muss sich auch keine Gedanken über die Sicherheit machen. Wer das mit den Ventilen nicht hinbekommt, darf auch nicht Motorrad fahren (und das Auto sollte Er – oder Sie – auch meiden).

Am Wochenende kommt noch die Kühlflüssigkeit dazu. Dieses kann dank eines (nicht eben billigen) Werkstatthandbuches auch leicht erledigt werden.

Also kein Grund zur Panik ;) Der Frühling kann kommen.

Sturzschäden vermeiden

aktualisiert von Scheidl am 04.02.2013 Direktlink

Dies hilft seit heute ein Paar schön geformter Sturzpads von SW-MOTECH

linke Seite

rechte Seite

Wo kommt eigentlich der Scheißendreck auf dem Tuthorn her? (Bild 2)
Unglaublich, das. Meuterei!

Schönheits- und Wartungsarbeiten

von Scheidl am 26.11.2012 Direktlink

Der KAT wurde frisch von kundigen Händen sandgestrahlt und hat eine neue schwarz-matte Farbe bekommen. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich noch ein Ölwechsel durchgeführt.

Richtiges Saisonende 2012

aktualisiert von Scheidl am 26.10.2012 Direktlink

Bei 36256km ist jetzt aber wirklich Schluß! Schnell noch einen neuen Kettensatz montiert: wobei, weder Ritzel noch Kettenblatt des Originalsatzes waren es wert (und werden daher aufgehoben und wiederverwendet), aber die Kette selbst hatte ihren Dienst wirklich getan.

Für die Statistiker: Seit Anbeginn der Aufzeichnungen am 17. März 2012 wurden € 432,68 für Benzin ausgegeben. Dazu addieren sich nicht erfasste Mengen von in der Schweiz gefahrenen Kilometern sowie die Monate August und September. Man darf daher von ca. 700 Euro Spritkosten ausgehen.

Nun also, schlafen Sie ruhig, schlafen Sie gut. Bis März dann…

vermutlich Saisonende 2012

von Scheidl am 14.10.2012 Direktlink

Bei exakto-mundo 36030km auf der Uhr werde ich wohl dieses Jahr die Segel streichen. Die hinteren Bremsbäckchen sind inzwischen geliefert aber nicht getauscht: der Verschleiß der alten Backen liegt bei ca. 70% – ja, richtig gelesen! Bis der Tausch ansteht, dürfte ich den Feuerstuhl gegen ein anderes Modell getauscht haben… Der Käufer bekommt die beiden Bäckchen gratis dazu ;) – versprochen.

Neue Bremsbeläge

aktualisiert von Scheidl am 04.10.2012 Direktlink

Bei ca. 35640km wurden heute aus nicht zwingenden Gründen vorne die Bremsbeläge ersetzt. Die hinteren beiden dürfen noch ein paar Tage verharren: die Tante Louise hatte mir stattdessen einen Satz Motordichtungen für eine Yamaha geschickt.

Ich fahr doch aber gar keine Yamaha?!

Aktueller Kilometerstand

aktualisiert von Scheidl am 15.08.2012 Direktlink

Relativ erschrocken muss ich einen saisonalen KM-Stand von 10195 feststellen. Und da kommen sicher noch ein paar Kilometerchen drauf: wir haben ja erst Mitte August!

Der Gesamtstand beläuft sich auf 33715km.

Test Saugnapfhalterung der GoPRO Hero2

aktualisiert von Scheidl am 16.07.2012 Direktlink

Das Original: herüberkodiert in 720p – OGG/Theora. Dazwischen liegt noch ein kleiner Schritt der Umwandlung in AVI, da mit MP4 avidemux nicht so recht zurecht kommt. Dateigröße ca. 180MB: eine dicke Leitung wird also benötigt, um das ganze ohne Ruckler anzuschauen. Und wie immer ein Browser, der nicht auf den Namen Internet Explorer hört.

und dazu selbiges Video bei Youtube

Schon allein die Vollbildqualität bei YT ist deutlich schlechter – also unter aller Sau und auch in der gebotenen Standardauflösung ist das Original besser. Lediglich das kleine Wackeln der Kamera ist etwas weniger sichtbar. Das hatte der Uploader auch angeboten zu korrigieren.

Ich hatte ja befürchtet, das es mit der Saugnapfhalterung zu stärkerem Verwackeln kommt als wenn man die Kamera direkt auf dem Tank befestigt (mit einem von den mitgelieferten 3M Klebepatches). Meine Befürchtung hat sich leider bestätigt.

Wenn ich jetzt noch wüsste, wie genau YT die Verwacklungen etwas bereinigt… Und natürlich nur unter der Annahme, das ich damit die Qualität des Originals nicht auf die der YT-Aufnahme drücke, würde ich das gerne auch zu Hause einsetzen :-)

Testfahrt BMW F800R

aktualisiert von Scheidl am 23.06.2012 Direktlink

Gestern nachmittag fiel mir spontan ein, das ja noch eine Probefahrt mit einer BMW F800R fällig ist. Also hab ich schnell bei Holtzleitner in Eisenfelden angerufen und für heute vormittag einen Termin vereinbart.

Kurze Einweisung und los gings.

Ich bin noch nicht an der ersten Kreuzung und damit keine 500m gefahren
da verdrehe ich unterm Helm schon die Augen: was ist denn das für’n Sound? Da ist doch ein Akrapovic verbaut!

Auf der Landstrasse macht sich weitere Enttäuschung breit. Die Kiste hat
doch keinen Punch, wie die Werbung verspricht. Weder von unten raus noch in irgend einer anderen Situation. Der Motor zieht und tut sein bestes, aber das ist es dann auch schon. Ich bin außerdem der Meinung, das die Gänge viel zu lang übersetzt sind.

Oberhalb von 4000 UpM macht das Aggregat derart unschöne Geräusche, das es nervt. Ich kann mir nicht vorstellen, das ich mit dem Hobel eine volle Tagestour fahren will.

Fazit: von einer ca. 20kg leichteren Maschine (als meiner CB) mit immerhin 87 PS erwarte ich deutlich mehr Power! Dabei fehlen nur 200ccm und 2 Zylinder. Wieder war ich der Meinung, das sich das aufheben müsste. Tut es aber auch diesmal nicht.

Oder anders ausgedrückt: meine im Jahre 2010 in Zahlung gegebene, 11 Jahre alte VFR800 mit 235 fahrfertigen Kilos und 75000km auf dem Buckel war mindestens so spritzig und fast ebenso sparsam wie dieses Modell aus dem Jahre 2012 mit ca. 5000km Laufleistung. Das ist ein armseliges Zeugnis für die Moderne.

Kleines Michelin-PilotRoad-3-Dunlop-Roadsmart-Einmal-Eins

aktualisiert von Scheidl am 08.06.2012 Direktlink

Bei 29350km habe ich nun neue Reifen aufziehen lassen: Michelin Pilot Road 3. Nachfolgend ein kleiner Bericht dazu…

Wie ich gelernt habe, den Michelin Pilot Road 3 nicht zu mögen.

Vorwort:

  1. das ist natürlich eine subjektive Einschätzung
  2. ich wollte einen sehr guten Touring-Reifen mit maximal möglichen Nass-Eigenschaften
  3. mangels Mehr-Tages-Tour mit Regen nur im Trockenen gefahren
  4. ich vergleiche den Gummi hier mit dem Dunlop Sportmax Roadsmart

Jetzt aber:

  1. leichte (aber nur leichte) Umkippneigung in Schräglage. Ist beherschbar – man kann sich wohl dran gewöhnen, ist aber trotzdem ungewöhnlich. Der PiPo-2CT kippt auch leicht, tut dies aber gleich zu Anfang und nicht, wenn man schon in Schräglage ist.
  2. ich muss mich zum ersten Mal wirklich anstrengen, um die Maschine in die tiefe Schräglage zu manövrieren – und dort auch zu bleiben! Das kenne ich vom Roadsmart überhaupt nicht. Nicht mal die Serienbereifung machte solche Mätzchen. Gar nicht schön!
  3. leichte Grummel-Abrollgeräusche vom Vorderrad bei niedrigen Geschwindigkeiten. Inzwischen scheinbar abnehmend – nach 300km.
  4. ganz komisches Geräusch vom Vorderrad beim Abbremsen aus niedriger Geschwindigkeit. Tritt nur ganz kurzzeitig auf und tut der Bremswirkung keinen Abbruch. Das hat vermutlich etwas mit den quer zur Fahrtrichtung laufenden, dünnen Rillen zu tun… Gilt eventuell auch für das Abrollgeräusch – siehe vorheriger Punkt.
  5. sehr guter Geradeauslauf. Sorry, muss ich von einem neuen Reifen aus dem 21. Jahrhundert aber erwarten können!
  6. angenehme Eigendämpfung – und auch hier die Behauptung: hat jeder moderne Reifen. Die Frage ist, wie lange dieser angenehme Zustand anhält. Der Roadsmart hat bei ca. 8500km aufgehört, angenehm zu sein. Und das ist wirklich schon extrem gut.
  7. In der Kurve wie auf Schienen – auch auf der Fußraste (wenn man denn dort mal ankommt). Nur hier etwas besser als der Dunlop.
  8. hoher Preis

Fazit:

  • zu deutliche Ecken und Kanten (ich erinnere dennoch an das Vorwort)
  • fürs Gebotene einfach (viel) zu teuer
  • noch immer kein Vertrauen in den Reifen – auch nach 300km nicht
  • das Gesamtpaket überzeugt mich nicht

Ergo:

  • der Reifen wird sicher nicht mehr gekauft – und schon gar nicht für das Geld! Keine Empfehlung meinerseits.