Millstätter See August 2010

Scheidl | 10. August 2010

Der Text beginnt wie im Mai: es ist kalt und es nieselt. Trotzdem haben wir es im Nachhinein besehen richtig gemacht. Dreiviertel 8 machen sich also 7 Bezln und 1 BezlIn auf nach Trefflin am Millstätter See – inzwischen zum zweiten mal nach 2009. Immerhin mit leicht unterschiedlicher Besatzung.

Ohne besondere Vorkommnisse durchqueren wir das Salzkammergut – naja, wegen Erdrutschen ist die Bundesstrasse hinter Mondsee gesperrt. Wir werden umgeleitet. Ähh, und der Nieselregen hat aufgehört. Hinter dem Sölkpass scheint örtlich die Sonne.

Der erste Abend geht wie schon letztens ziemlich feucht-fröhlich zu Ende ;) Aber ohne Katerstimmung kann am nächsten Vormittag aufs Moped gestiegen werden. Die geplante Route wird weitestgehend verworfen – aber das stellt sich erst im Laufe des Tages heraus… Als erstes wird die Goldeck-Panoramastrasse südlich von Spittal a.d Drau bemüht – 6 Euro Maut (wir bekommen pro Moped 1 Unze Rabatt). Trotz des grandiosen Ausblicks vergebe ich dennoch nur 3 von 5 Punkten: die Strasse ist bestenfalls mittelmäßig. Aber es sollte noch besser kommen.

Nach dem verdammt zugigen Hügel gehts hinunter zum Weißensee. Wer mal gemütlich zeltln will: da ist der Platz dafür. Aber sowas von schön gelegen! Wir haben aber kein Zelt dabei und nach einer kurzen Pause gehts wieder weiter. Am Farchtner See vorbei gehts auf kleinen (und manchmal gar nicht feinen) Straßen Richtung Ossiacher See. Dort angekommen brauchts eine Stärkung.

Vom Besuch am Wörther See nehmen wir Abstand. Schließlich muss noch eingekauft werden – und wie sich später herausstellt werden die Seitenkoffer der R1200 wieder gnadenlos vollgepackt…

Einen kleinen negativen Höhepunkt hatten wir dann doch noch: die Gerlitzen Alpenstrasse. Für 8 Euro Maut ist sie in einem miserablen Zustand. Oben darf man nicht mal den Aussichtspunkt der Hotelanlage besuchen. Wir entschieden einstimmig für eine 6 – setzen bitte!

Nach einem – zumindest beim Autor dieser Zeilen – kurzen Abend gehts am nächsten morgen über den Katschberg und das Salzkammergut wieder zurück in die Heimat. Insgesamt wurden zwischen 850 und 1000km auf den Asphalt gebrannt.

PS: kaum war man daheim dauerts kaum 2 Stunden und das nächste Gewitter geht hernieder: Schwein gehabt.